Die GrĂŒndung

Die GrĂŒndung

Über die KlubgrĂŒndung sind wir deshalb heute auf die Erinnerungen des Ehrenmitglieds Anton KĂ€lin, Buchbindermeister, angewiesen. Er war GrĂŒndermitglied.

Auf Initiative von Meinrad Gyr, einem tĂŒchtigen Jodler, ver­sammelten sich gegen Ende April 1926 im Restaurant «Alpenrösli», unterhalb des BlĂ€uernweihers, der ebengenannte Anton KĂ€lin, Mechanikermeister German Lienert, Jean Ochsner, Johann KĂ€lin, Bezirksarbeiter, Schreinermeister Anton Lienert und Xaver Steinauer. Zu diesen jungen Jodel-Begeisterten stiess noch der bewĂ€hrte alte SĂ€nger und Hafnermeister Laurenz Merz. Ausser Anton KĂ€lin und Anton Lienert sind alle GrĂŒnder des Klubs bereits vor der 50 Jahrfeier heim­gegangen in Gottes Vaterhaus.

Bei der GrĂŒndung – Anton KĂ€lin meinte, dass es der 25. April 1926 gewesen sei – ĂŒbernahm Xaver Steinauer das PrĂ€sidium. Anton Lienert wurde erster Aktuar.

Die Kasse verwaltete Meinrad Gyr. Erster Klubdirektor war Willi GnĂ€dinger, «Freihof». Der zweite Vorstand setzte sich, nach unserem GewĂ€hrsmann, wie folgt zusammen: PrĂ€sident Richard KĂ€lin, Post­beamter, Aktuar Anton BĂŒrgler, Kassier Anton KĂ€lin. Die Direktion ĂŒbernahm Lehrer Heinrich Niederberger, der allerdings 1933 nach Übersee auswanderte. Heinrich Niederberger amtete mehrmals auch als Klubschreiber.

Den 1949 dem Klub noch angehörenden GrĂŒndern wurde an der Generalversammlung des genannten Jahres die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

1926 gab sich der Klub seinen Namen «Jodlerklub Alpenrösli», und zwar in Erinnerung an den Hausnamen der GrĂŒndungsstĂ€tte. Das Hauptgewicht der KlubtĂ€tigkeit lag in der Pflege des Liedes. Um einigen RĂŒckhalt an andern Jodlern zu haben, meldete man sich bereits 1928 fĂŒr die Aufnahme in den Zentralschweizerischen Jodlerverband, und der Klub besuchte schon im gleichen Jahr das Jodlerfest in Weggis.

Schon fĂŒnf Jahre nach der GrĂŒndung heisst es in einer Aufzeichnung, dass «der bisherige PrĂ€sident fahnenflĂŒchtig» geworden sei und der Klubinitiant die VereinsfĂŒhrung ĂŒbernehmen musste. An der Gene­ralversammlung 1932 wird geklagt, es könnten «keine schriftlichen Unterlagen vorgelegt werden, da sie in Papierkörben und GĂŒseltrucken aufbewahrt worden seien». Dieser Hinweis mag denn auch grossteils dafĂŒr verantwortlich sein, dass so viele heute wichtige Unterlagen fehlen.

Aber allein aufs Papier kommt es ja in einem Verein von Idealisten nicht an; wichtig ist die Treue und Liebe zum Lied und zum Volkstum.

Erste AufnahmeErste Aufnahme vom Alpenrösli 1927 mit der Bauern-LÀndlerkapelle.
KĂ€lin Melchior, Bass; KĂ€lin Johann, Handorgel; FĂŒchslin Albert, Trompete;
Gyr Heinrich und ZĂŒger Heinrich, Klarinette; Meier Karl, Geige.

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